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Nazidemo in Marl:Rückblick

Hier der Bericht der Autonomen Antifa Datteln/Haltern zum Naziaufmarsch in Marl:

„Als letzter Redner der Zwischenkundgebung trat der nationale Aktivist Axel Reitz vor die Teilnehmer. Gewohnt stürmisch ging er gegen die Zustände vor, die zu der Situation in Marl führten. Während er noch sprach kamen rund 20 Antifaschisten aus der Lasallestraße über eine Brücke gerannt. Sie hielten ein unleserliches Transparent in den Händen und schossen mit einer Leuchtkugel in den Himmel, ohne allerdings Parolen zu schreien. Es waren ca. 250 Meter bis zur nationalen Kundgebung, jedoch waren nur wenige Polizisten zugegen, sodass man sich auf einen Zusammenstoß gefasst machte. Jedoch noch bevor die Brücke vollständig überquert war, und erste Nationalisten den Angriff dem Abwarten vorzogen, sprangen die verängstigten Genossen schnellstmöglich in ein seitliches Gebüsch, welches nicht ebenerdig gelegen haben dürfte, da die Brücke nicht überschritten worden war. Mehrere Minuten konnte man ansehen wie die Polizeieinheiten schwarz-vermummten Chaoten aus den Gebüschen zog und inhaftierte. Insgesamt wurden an dieser Stelle 20 Antifaschisten inhaftiert. Nachdem ein regionaler Aktivist den Bürgern, die teilweise verschreckt wegliefen, erklärte um wen es sich dabei gehandelt hat, neben der Antifa auch um Kandidaten der Linkspartei zur letzten Wahl, die hier gemeinschaftlich für Kindesmissbrauch demonstrierten, konnte Axel Reitz seine Rede beenden. Es ging weiter Richtung Wohnheim.“
(zu lesen auf http://nw-marl.info/ )

eine kleine Richtigstellung:
Da wir bezweifeln, dass die Antifaschist_innen, dort FÜR Kindesmissbrauch demonstrierten, möchten wir doch kurz darauf aufmerksam machen, dass sowohl wir, als auch andere antifaschistische Gruppen gegen Kindesmissbrauch sind.
Ist es jedoch legitim sich anzusehen, wie sich gutgläubig auch Anwohner_innen hinter die „braune Propaganda“ , die wirklich nur unter dem Vorwand „gegen Kindesmissbrauch zu seien“ so akzeptabel ankam, stellen?!Weiterhin bleibt die Frage, ob sich jemand, indem er die Todesstrafe verlangt, in irgendeiner Art besser macht, als der den er doch so verachtet.

Nunja, wo wir gerade lesen, es seien rund 20 Antifaschist_innen festgenommen worden, so können wir ja auch direkt erwähnen, dass auch Nazis die sich in Kleingruppen auf die Suche nach den „Störenfrieden“ machten, von der Polizei aufgehalten wurden.

Wenn man denn auch genau hinsah, so konnte man sogar Herrn Engels antreffen, der fleißig und völlig in Extase, wie man es von ihm kennt, die verblendeten Parolen ins Megaphon brüllte.
Jedoch wirkte auch dieser kurzzeitig überrascht, als die Gruppe Antifaschist_innen über die Brücke trat und Feuerwerkskörper Richtung Nazidemo eilen ließ.
Wir gehen nicht davon aus, dass dies ein gezielter Angriff seien sollte, jedoch kam uns zu Ohren, dass einige Kamerad_innen den Tag mit Verbrennungen im Krankenhaus haben ausklingen lassen?!…

„EDIT[AJAH]: Wie uns gerade aufgefallen ist [durch einen Nazikommentar] gibt es ein Video der Nazidemo. Die Nasen behaupten „Auf dem Video trennen die Gruppen ca. 300 Meter, die Leuchtgeschosse landen in der Antifa selbst – klasse Ironie!“, beides falsch. 1.Waren es deutlich weniger als 300m was auf dem Video wohl gut zu sehen ist und 2.landete keines der Leuchtgeschosse in „der Antifa“.


2 Antworten auf „Nazidemo in Marl:Rückblick“


  1. 1 Ich 13. Februar 2010 um 22:38 Uhr

    Na Ihr kleinen,armen,arbeitsscheuen,dreckigen Zecken!
    Es gibt Euch doch noch?
    Ich glaube aber nicht mehr lange, da bald die Straßen vom Unrat befreit werden, und so hirnlose Vaterlandsverräter wie Ihr es seid haben eh kein recht auf ….!
    Wir kriegen Euch alle!

  2. 2 Administrator 16. Februar 2010 um 15:22 Uhr

    Na, wer träumt denn da mal wieder von der Vergangenheit? Hast du[deine Kameraden natürlich auch] echt nix besseres zu tun als Antifablogs vollzuspammen? Aber daran sieht man mal wieder wie dumm der „gute deutsche“ doch ist.

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